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Knusprige Hundekekse ( nicht nur zur Weihnachtszeit lecker )

Eine Mischung aus

250g Weizenvollkornmehl,

100g Haferflocken,

150g Apfelmus,

1 Ei, etwas Honig und Sonnenblumenöl

herstellen, Kekse formen und diese auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech bei 180 Grad ca. 15-20 Minuten backen.

( Rp. der Fa. Laboklin GmbH)

 


Angst vor Feuerwerk muss nicht sein


Angst vor Feuerwerk und Geräuschphobien sind häufige Probleme bei unseren Haustieren.

Mindestens 80% aller Hunde und Katzen haben Angst vor Feuerwerk ( Marktforschung der Fa. Ceva 2010).

Ohne geeignete Maßnahmen kann sich eine leichte Angst vor Feuerwerk jedoch zu einer deutlich schlimmeren Geräuschphobie entwickeln.

 

>> 10 Top Tipps für glückliche Tiere zu Silvester (Empfehlung der Fa.Ceva Tiergesundheit GmbH)

 

1) Bieten Sie Ihrem Tier einen kuschligen Rückzugsort oder eine Versteckmöglichkeit für die Zeit des Feuerwerks.

 

2) Benutzen Sie Zerstäuber mit Beruhigungspheromonen schon ein bis zwei Wochen vor Silvester am Rückzugsort oder Versteck Ihres Tieres oder in dem Raum, wo sich Ihr Tier die meiste Zeit aufhält.

 

3) Ignorieren Sie ängstliches Verhalten. Trösten Sie nicht, belohnen Sie angstfreies Verhalten! Tiere nicht bestrafen – Bestrafungen sorgen nur für zusätzliche Steigerung der Stressbelastung Ihres Tieres.

 

4) Ideal ist eine Kombination aus Zerstäuber und Tabletten, Halsband oder Tropfen zur Entspannung am Silvestertag.

 

5) Gehen Sie mit Ihrem Hund am Silvesterabend frühzeitig spazieren, bevor das Feuerwerk beginnt.

 

6) Stellen Sie sicher, dass Fenster, Türen und Katzenklappen während der Zeit des Feuerwerks verschlossen bleiben, um den Lärm von draußen zu dämpfen und um zu verhindern, dass Ihre Tiere weglaufen.

 

7) Stellen Sie sicher, dass Ihre Katzen während der Zeit des Feuerwerks Zugang zu ausreichend vielen Katzentoiletten haben, insbesondere, wenn Sie Ihre Katze vorübergehend in der Wohnung lassen.

 

8) Sorgen Sie für Ablenkung in Form von neuem Spielzeug oder Kauknochen. Ziehen Sie die Vorhänge zu und schalten Sie das Fernsehgerät ein, um den Lärm von draußen zu überdecken.

 

9) Lassen Sie Ihre Tiere nicht allein, wenn das Feuerwerk beginnt.

 

10) Lassen Sie die Zerstäuber noch einige Tage nach der Silvesternacht im aktivierten Zustand.

 

Gern stellen wir für Ihr Tier eine individuelle Stressprophylaxe zusammen – bitte vereinbaren Sie rechtzeitig vor Silvester einen diesbezüglichen Termin.


Parasitenprophylaxe auch im Herbst/Winter

Schützen Sie Ihre Katze vor Parasiten durch eine gezielte Parasitenprophylaxe

Flöhe und Zecken kommen fast ganzjährig vor und schaden nicht nur dem Organismus der Heim- und Haustiere sondern übertragen auch gefährliche Erkrankungen (z. B. Borreliose, Babesiose, Ehrlichiose).

 

Um die Tiere wirksam zu schützen, sollten sogenannte Repellentmittel (zusätzlich zur abtötenden noch eine fernhaltende Wirkung) eingesetzt werden, so dass eine Umgebungsbehandlung oft überflüssig wird. Zum umfassenden Schutz der Tiere vor Parasiten werden individuelle Maßnahmen für das jeweilige Tier festgelegt.

Zeckensaison ist von März bis Oktober
> rechtzeitig an die Impfung gegen Zeckenborreliose denken!

 

BORRELIOSE: was ist das? ( Angaben lt. Fa. Merial GmbH)

Die Borreliose ist eine durch Zecken übertragene, bakterielle Infektion. Erreger der Borreliose sind winzige Bakterien, die wie Korkenzieher aussehen. Hauptüberträger ist die in Deutschland weit verbreitete Zecke „Gemeiner Holzbock“. Während des Blutsaugens überträgt die Zecke die Borrelien. Die Krankheit beginnt oft erst Tage oder Wochen, nachdem die Zecke gesaugt hat.

Zu Beginn zeigen sich beim Hund wenig spezifische Symptome wie Mattigkeit, Appetitlosigkeit und Fieber.

Die dann einsetzenden Gelenkentzündungen lassen schon eher einen Verdacht auf Borreliose aufkommen. Meist sind verschiedene Gelenke wechselnd betroffen, vor allem an den Vorder- und Hinterläufen. Auf Grund der sehr schmerzhaften Schwellungen beginnt der Hund zu lahmen, besonders nach dem Aufstehen. Im weiteren Verlauf können Nervensystem, Herz, Nieren und andere Organe geschädigt werden. Die Behandlung der Borreliose ist zwar möglich, doch sehr langwierig und kostspielig. Oft bleiben Spätschäden zurück.

Einen umfassenden Schutz gegen die gefährliche Zeckenborreliose bietet nur eine Impfung!

Die Schutzimpfung sollte rechtzeitig vor der Zeckensaison erfolgen – wir erstellen Ihnen gern für Ihren Hund einen optimalen, individuellen Impfplan!

 

Tipps für den Tierarztbesuch (lt. Initiative s.m.i.l.e)

  • vereinbaren Sie einen Termin, wenn bestimmte Untersuchungen oder OP`s wie z. B. Kastrationen durchgeführt werden sollen oder Ihr Tier überängstlich, sehr nervös oder aggressiv ist
  • rufen Sie möglichst vorher an, wenn Ihr Tier schwer verletzt, im Schock oder einem anderen lebensbedrohlichen Zustand (Krampfanfall, Kreislaufversagen, Komplikationen während der Geburt) ist, so können Vorbereitungen für eine sofortige Versorgung getroffen werden
  • transportieren Sie einen Notfallpatienten schonend und möglichst zu zweit - beruhigen Sie Ihr Tier - sorgen Sie für eine sichere und bequeme Lagerung - verletzte Gliedmaßen weich und stabil lagern
  • bringen Sie den Impfpass mit
  • helfen Sie Zwischenfälle im Wartezimmer mit anderen Patienten zu vermeiden, indem die Hunde an der Leine geführt werden, Katzen und Heimtiere in geeigneten Transportbehältern mitgebracht werden
  • informieren Sie die behandelnde Tierärztin über Beginn und Dauer der Erkrankung – aufgetretene Symptome – eventuelle Vorbehandlung – bekannte Medikamentenunverträglichkeiten – wenn eine Weiterbehandlung (u.a. Tabletteneingabe) nicht durchführbar ist
  • bringen Sie ggf. Erbrochenes, Kot und Urin mit
  • verhalten Sie sich bitte bei der Behandlung und vor allem bei der Notfallversorgung ruhig und gehen Sie der behandelnden Tierärztin auf Bitten so weit wie möglich zur Hand.

 

Arzneimittelrecht

Sie wollten eigentlich nur „ein“ Medikament kaufen?

Sind Sie nicht (noch nicht) Kunde in der Praxis geht das leider ohne die Vorstellung des tierischen Patienten nicht. Warum? Weil es uns von Gesetzes wegen nicht erlaubt ist. Die tierärztliche Hausapothekenverordnung (TÄHAV, 1996) regelt den Umgang, also den Erwerb, die Herstellung und die Abgabe von Arzneimitteln durch die Tierarztpraxis. Danach ist es uns Tierärzten erlaubt, eine sogenannte Hausapotheke zu führen, wodurch der Umgang mit Medikamenten erst möglich wird. Der Gesetzgeber hat uns Tierärzten jedoch auch gewisse Beschränkungen auferlegt, z.B. in der Frage des Arzneimittelverkaufs. Dieser darf laut Gesetz nur in Zusammenhang mit der tierärztlichen Behandlung erfolgen, unabhängig davon, ob Arzneimittel verschreibungspflichtig oder rezeptfrei sind.

Sind Sie als Tierhalter mit Ihrem Tier Patient in der Praxis, können Sie ein Medikament z.B. ein Flohmittel oder eine Wurmkur auch ohne erneute Vorstellung des Tieres erwerben, wenn ein Zusammenhang zur letzten Behandlung gegeben ist, d.h. wenn diese nicht ewige Zeiten zurückliegt bzw. der Gesundheitsstatus Ihres Tieres bekannt ist.

Mal ganz abgesehen davon, dass der Gesetzgeber das so will, macht die Vorstellung des Patienten in der Praxis aber auch Sinn. Denn oft wird die Erkrankung vom Tierbesitzer nicht richtig eingeschätzt. Was ist wenn Sie z.B. eine Entwurmung kaufen würden, die nur Rundwürmer abdeckt aber es waren Bandwürmer? Noch schlimmer ist, wenn ein eitriges Auge vermeintlich als Bindehautentzündung mit Augentropfen behandelt würde und in Wirklichkeit wäre eine Zahnfistel die Ursache! Da genau liegt das Problem, wenn Sie nur ein Medikament nach gut dünken gekauft hätten oder in die „ Menschen“- Apotheke gegangen wären.

Warum besser nicht in die „ Menschen“- Apotheke gehen?

Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel könnten Sie in der Apotheke kaufen. Jedoch sollten Sie wissen, dass Apotheker nicht für Tierarzneimittel ausgebildet sind. Im Studium der Apotheker kommen Tiere nämlich überhaupt nicht vor. D.h. eine fachkompetente Beratung zur Anwendung des Präparates kann nicht erfolgen und schon gar nicht in Bezug auf Nebenwirkungen. Oft führen falsche Dosierungen oder falsche Medikamente (z.B. eine Entwurmung gegen Rundwürmer tötet eben keine Bandwürmer ab!) nicht nur zu keiner Besserung, sondern durch den Zeitverzug sogar zu einer Verschlechterung des tierischen Befindens.

Fazit:
„ Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Tierarzt und nicht Ihren Apotheker“

Frühjahr >> eine günstige Zeit zur Kastration ihrer/es Katze/Kater

Jetzt wo es wieder wärmer wird und die Tage länger werden, sind auch Ihre Vierbeiner wieder viel aktiver und bei den meisten Jungtieren tritt die erste Rolligkeit ein. Deshalb ist es an der Zeit Ihren Liebling zu kastrieren.

Dieser operative Eingriff stellt einen wesentlichen Beitrag zur Gesunderhaltung und Fortpflanzungskontrolle Ihres Tieres dar.

Die Vorteile sind:

  • eine längere Lebenserwartung
  • Wegfall bzw. Verringerung des Urinmarkierens und der Territorialkämpfe
  • Stressminimierung
  • Wegfall der Rolligkeit, keine Entstehung der Dauerrolligkeit
  • leichtere Sozialisierung mit Artgenossen
  • die Tiere werden zutraulicher, zahmer, verschmuster und anhänglicher


Sie tragen auch dazu bei, das Problem der Katzenüberbevölkerung aus tierschutzrechtlicher Sicht in Grenzen zu halten.

Den größten Nachteilen einer Kastration, der Neigung zu Übergewicht und dem erhöhtem Risiko der Harnsteinbildung, lässt sich frühzeitig durch eine sofortige Umstellung auf ein geeignetes Futtermittel verhindern. Dazu beraten wir Sie gern in unserer Praxis.

Also zögern Sie nicht lange und vereinbaren Sie für Ihr Tier einen Termin. Zu dem Termin bringen Sie uns Ihr Tier bitte nüchtern (letzte Futteraufnahme am Abend des Vortages, Trinkwasser bleibt stehen).

Was Sie vor einem chirurgischen Eingriff beachten sollten:

  • Hund und Katze sollten 12 Stunden nüchtern sein, um das Narkoserisiko so gering wie möglich zu halten (Ausnahme Notfälle)
  • Wasser sollte ständig verfügbar sein, um das Austrocknen des Körpers zu verhindern und den Kreislauf stabil zu halten
  • Heimtiere müssen immer Nahrung aufnehmen, deshalb gibt’s vor einer OP nur Heu
  • ein kurzer Spaziergang mit dem Hund vor der OP ist zu empfehlen, damit sich das Tier lösen kann
  • am OP-Tag und je nach Art der Operation muss der Patient in der Folgezeit geschont werden, um die Wundheilung nicht zu gefährden
  • trotz eigener Sorgen sollten Sie dies Ihrem Tier nicht spüren lassen, versuchen Sie ruhig zu bleiben und diese Ruhe dem Patienten zu vermitteln

Reisebestimmungen für Hund und Katze innerhalb der EU

Vor jeder Reise sollte man sich rechtzeitig über die jeweiligen Einreisebestimmungen informieren (Konsulate / Botschaften). Die EU-Verordnung 998/2003 regelt die Ein-und Ausfuhr von Hunden und Katzen in haushaltsüblicher Tieranzahl, die nur vorübergehend (bis zu 3 Monaten) ins Ausland mitgenommen werden.

Voraussetzungen für Auslandsaufenthalt :

  • Kennzeichnung der Tiere durch eine Mikrochip ( ISO-Norm 11784 oder 11785), entspricht er nicht der Norm, muss der Tierhalter ein entsprechendes Lesegerät mitführen
  • der EU-Heimtierausweis
  • eine gültige Tollwutimpfung ( inaktivierter Impfstoff)
  • aktuelle Bandwurmbehandlung ( nicht in allen Ländern)


Wichtig ist, dass der Heimtierausweis vollständig ausgefüllt ist und das die Kennzeichnung vor oder gleichzeitig mit der gültigen Tollwutimpfung erfolgte.

Checkliste für die Reise

  • vermeiden Sie Überhitzung im Auto
  • Zugluft meiden
  • ausreichend Wasser anbieten
  • gewohntes Futter und eigene Näpfe mitnehmen
  • Kontakt mit fremden Artgenossen meiden (Gefahr der Krankheitsübertragung)
  • bei Reisen in südliche Länder Dämmerung meiden, da hier die Schmetterlingsmücken (Überträger der Leishmaniose) besonders aktiv sind

Reiseapotheke

  • evtl. Beruhigungsmittel (nach Absprache mit Tierarzt)
  • Parasitenprophylaxe
  • Zeckenzange
  • Magen-Darm-Mittel
  • Desinfektionsmittel
  • Verbandsmaterial
  • ausreichend Medikamente für bekannte Erkrankungen

Gern stellen wir Ihnen in der Praxis eine Reiseapotheke zusammen.

 

Wir wünschen Ihnen und Ihrem vierbeinigen Begleiter eine schöne Reise.

Epilepsie – Eine Diagnose die das Leben Ihres Hundes nicht belasten muss


Wurde bei Ihrem Hund Epilepsie festgestellt, kann das zunächst bedrückend für Sie sein, aber es gibt viele Gründe optimistisch zu bleiben. Die Epilepsie kann heute wirksam und verträglich behandelt werden, ohne die Persönlichkeit Ihres Hundes zu verändern oder die Lebensqualität zu beeinträchtigen.

Eine positive Einstellung, ein genaues Verständnis der Krankheit und die konsequente Behandlung können Ihnen und Ihrem Hund helfen, trotz Epilepsie ein erfülltes Leben zu leben.

Was bedeutet Epilepsie?

Unter Epilepsie versteht man das Auftreten wiederholter Anfälle, diese sind das Ergebnis übermäßiger elektrischer Aktivität im Gehirn. Anhand der typischen Charakteristika, einer klinischen und neurologischen Untersuchung Ihres Hundes, sowie verschiedene Blutuntersuchungen erfolgt die Diagnosestellung. Die idiopathische Epilepsie wird diagnostiziert, wenn keine zugrunde liegende Ursache für die Anfälle gefunden wird. Sie ist normalerweise eine lebenslange Erkrankung. Ihr Hund kann daher immer noch vereinzelte Anfälle haben, auch wenn er regelmäßig Medikamente (z.B. Pexion) bekommt.

Wie verhalte ich mich bei einem Anfall?

  • das wichtigste ist ruhig zu bleiben und einen klaren Kopf zu bewahren
  • entfernen Sie alle Gegenstände, die Ihren Hund verletzen könnten ( Tische, Stühle, Kabel)
  • entfernen Sie starke Sinnesreize (Licht und Lärm)
  • messen Sie die Dauer des Anfalls
  • filmen Sie gegebenenfalls die Anfälle
  • falls tierärztlich verschrieben, geben Sie Diazepam rektal ein
  • notieren Sie die Anfälle in einem Epilepsie-Tagebuch
  • passen Sie auf Ihren Hund auf, solange er sich nach einem Anfall erholt

 

Wann sollte ich Rücksprache mit der Tierarztpraxis halten?

  • wenn Sie sich Sorgen um Ihren Hund machen
  • Anfallsdauer länger als 5 Minuten
  • mehrere Anfälle innerhalb kurzer Zeit
  • deutlich stärkerer und längerer Anfall als bisher
  • besorgniserregende Verhaltensänderungen z.B. Aggressivität
  • ausbleibende oder verzögerte Erholung nach einem Anfall

 

Ziel der Therapie ist, die Häufigkeit und Schwere der Krampfanfälle zu reduzieren. In einigen Fällen kann auch eine Anfallsfreiheit erreicht werden.